Freunde     sind       Menschen,   die bleiben, wenn andere gehen.

Richard Nixon

Was du nicht  sagst, wenn jemand dabei ist, sag es  erst recht  nicht, wenn jemand nicht dabei ist.

GUTE WERKE

MACHEN EINEN

MENSCHEN

NICHT

GUT;

ABER EIN GUTER

MENSCH TUT

GUTE WERKE.

MARTIN LUTHER

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Ohne mich könnt ihr nichts tun

Johannes 15.5-6 Lutherbibel 2017

5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Der Feind, also der Teufel, will uns weismachen, dass wir Gott nicht brauchen und ohne Gott frei und glücklich sein würden.

Was für eine Lüge, die der Teufel verbreite!

Wir Menschen sind nicht dazu geschaffen, unsere eigenen Wege zu gehen. Wir Menschen sind dazu geschaffen, eine lebendige Beziehung zu Gott zu haben, um zur vollen Lebensfülle zu kommen und dadurch fruchtbar zu werden. Nur wenn wir in das Angesicht Gottes schauen werden wir Menschen in die Erfüllung von Gott kommen. Wenn wir wirklich das wahre Leben suchen, müssen wir Gottes Wege gehen. Es gibt keine andere Alternative zu Gottes Wegen. Gott allein ist das Leben.

Die Worte die Jesus spricht: “..., denn ohne mich könnt ihr nichts tun”,besagen deutlich, es gibt keine echte Freiheit und keine Heilung in meinem Leben. Ohne Jesus bin ich ein Nichts. Aus mir heraus kann nichts entstehen, was wirklich von Bedeutung ist.

Bin ich bereit, das vor dieser Welt zu bekennen? Diese Aussage steht im krassen Gegensatz zu dem, was dir die Gesellschaft zuruft: “Du musst dein Potenzial entdecken, es freisetzen und deine Gaben entfalten. Suche den göttlichen Funken in dir.

Was möchte Jesus von dir? Er möchte, dass du in der Beziehung zum Vater wie Jesus sagen kannst: “19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. “ (Johannes 5.19

Jesus, der den Vater kannte, konnte bei der Auferweckung von Lazarus sagen: “42 Ich wusste, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sagte ich's, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.” (Johannes 11.42)

 Jesus will auch Dich und mich dahinführen. Dazu hat Jesus seinen Heiligen Geist gesandt, damit wir ständig durch den Heiligen Geist mit Ihm und seinem Vater verbunden sind.

 

Jesus sendet dich

 

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass   man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. “

Matthäus 5:13 

Glauben wir wirklich, dass Jesus der einzige Weg ist, der aus aller Not des Lebens in die wahre Freiheit und Menschenwürde zurückführt, dass er allein ins Vaterhaus, das Zuhause, nach dem jeder Mensch sich sehnt, zurückführen kann? Wenn wir das tun und uns weigern, diese Erkenntnis mit anderen Menschen zu teilen, dann machen wir uns mitschuldig.  Wie können wir als Jünger und Jüngerinnen Jesu all unsere Zeit und Mittel dafür einsetzen, unser eigenes Leben sicher und angenehm einzurichten, während die Welt um uns her zugrunde geht - verloren durch Orientierungslosigkeit, verblendet durch Stolz und Trotz? Wo wir doch glauben und wissen, dass Jesus die einzige Antwort ist für alle Probleme des Menschen, dass er der Ausweg ist aus dessen selbstzerstörerischem Zustand, der ins Verderben und am Ende in den ewigen Tod führt. Wie wollen wir Gott eines Tages erklären, warum seine Heilsbotschaft bei uns „stecken blieb“? Er wird uns danach fragen, weil Gott diese Welt liebt! Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten, Atheisten - es gibt keinen Menschen, der nicht von ihm geliebt ist. Gott will, dass sie alle zur Erkenntnis seines Sohnes gelangen und gerettet werden. Jesus sagt uns, die wir seine Jünger sind: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.  (Johannes 20:21)

Text aus: Gott schauen von Marcel Rebiai

 

Sagen und Tun

Ein wichtiges Wort in unserer Zeit heißt „authentisch“, ein Anspruch, den viele an sich oder andere stellen. Der gute alte Duden spuckt dazu folgendes aus: es ist ein „bildungssprachliches“ Wort und heißt soviel wie „echt, wahr, glaubwürdig“. Das ist nett.

Es ist tatsächlich traurig, wenn Menschen gar nicht authentisch sind, sondern ihrer Umgebung nur etwas vorspielen; man merkt es eh und ist verstimmt. Sagen und Tun fallen auseinander und das nennt man Heuchelei.

So wird zuweilen der Schluss gezogen, dass man sich benehmen kann wie man will und andere nach Belieben verletzen, Hauptsache man ist „authentisch“. Dann fallen Sagen und Tun zwar zusammen, aber im Negativen, und das Ergebnis ist meist unerträglich.

Das Problem ist bekannt; um es abzumildern, gibt es Regeln. Wie man sie heute nennt, weiß ich nicht, früher hießen sie z.B. Rücksicht und Höflichkeit. Im christlichen Glauben heißen sie z.B. Nächstenliebe und Früchte des Geistes. Jesus rät seinen Jüngern, bei ihren Mitmenschen auf die Früchte zu achten, man kann, sagt er, ja keine Trauben von Dornen lesen oder Feigen von Disteln pflücken. Was Menschen so sagen, ist so eine Sache, was sie tun, ist authentisch und zeigt ihren wahren Charakter. Das sind ihre Früchte.

Krisenzeiten haben es ja so an sich, dass sie das deutlicher sichtbar machen. Mit Staunen sehe ich Videos von Handgreiflichkeiten im Supermarkt wegen Toilettenpapier und ich sehe Zeichen von Mut, Geduld und Menschlichkeit, Glauben und Liebe.

Ich möchte gerne Früchte lesen, die in der Tat auf Dornen gewachsen sind: auf der Dornenkrone Jesu wachsen sie, am nackten Holz des Kreuzes blühen sie. Da sehen wir die Liebe, die die Welt trägt. Ich versuche, davon zu leben, dass Jesus für mich authentisch war, ganz er selbst, bis zum Tode. Wie weit ich komme, sehen andere, wo ich scheitere, auch. Ich freue mich über jede Frucht der Liebe Jesu in der Christenheit, bei mir oder anderen.

Einen gesegneten Sonntag Euch allen

Pfr. Olaf Schmidt

 

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