Freunde     sind       Menschen,   die bleiben, wenn andere gehen.

Richard Nixon

Was du nicht  sagst, wenn jemand dabei ist, sag es  erst recht  nicht, wenn jemand nicht dabei ist.

GUTE WERKE

MACHEN EINEN

MENSCHEN

NICHT

GUT;

ABER EIN GUTER

MENSCH TUT

GUTE WERKE.

MARTIN LUTHER

Martin Luther
Kirchenvorstand

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Ordnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

(Kirchenordnung – KO) Vom 17. März 19491

In der Fassung vom 20. Februar 20102 (ABl. 2010 S. 118),

geändert am 23. November 2012 (ABl. 2013 S. 5)

Artikel 13

Kirchenvorstand

(1) 1 Der Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde nach Schrift und Bekenntnis sowie der auf ihnen    beruhenden kirchlichen Ordnung und ist für das gesamte Gemeindeleben verantwortlich.

2 Er hat darauf zu achten, dass in der Kirchengemeinde das Wort Gottes lauter verkündigt wird und die Sakramente recht verwaltet werden.

3 Er soll die Sendung der Gemeinde in die Welt ernst nehmen und auch die Gemeindemitglieder dazu anhalten.

4 Geeignete Gemeindemitglieder soll er zur Mitarbeit ermuntern und vorhandene Gaben in der Kirchengemeinde wirksam werden lassen.

5 Der Kirchenvorstand vertritt die Kirchengemeinde nach außen.

(2) 1 Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sollen für die Pfarrerinnen und Pfarrer und alle mit besonderen Diensten in der Kirchengemeinde beauftragten Frauen und Männer beten und sie mit Gottes Wort trösten und stärken, mahnen und warnen.

2 Ebenso sollen sie für die Kirchengemeinde im Ganzen wie für ihre einzelnen Glieder beten und

ihr zum Leben unter Gottes Wort durch ein gutes Vorbild, durch geschwisterliche Tröstung,

Mahnung und Warnung helfen.

(3) 1 Der Kirchenvorstand berät und entscheidet im Rahmen der gesamtkirchlichen Ordnung

über die Angelegenheiten der Kirchengemeinde.

2 Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

1. die Vertretung der Kirchengemeinde in geistlichen und rechtlichen Fragen;

2. die Ordnung und Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Kirchengemeinde;

3. die Mitverantwortung für die Seelsorge sowie die Entscheidung in Fragen der Kirchenzucht;

4. die Aufstellung von Pfarrdienstordnungen;

5. die Ordnung der besonderen Dienste in der Kirchengemeinde und die Zusammenarbeit

mit übergemeindlichen Einrichtungen und Werken der Kirche;

6. die Wahl der Pfarrerin oder des Pfarrers im Fall des Wahlrechts der Kirchengemeinde

und die Mitwirkung bei der Pfarrstellenbesetzung in den übrigen Fällen;

7. die Mitwirkung bei der Errichtung neuer Pfarrstellen und der Bildung neuer Pfarrbezirke

sowie bei Änderungen in dem Bestand und der Begrenzung der Kirchengemeinde;

8. die Entscheidung über die finanziellen Angelegenheiten der Kirchengemeinde.

(4) 1 Dem Kirchenvorstand gehören gewählte Mitglieder sowie diejenigen an, die eine Gemeindepfarrstelle innehaben oder verwalten.

2 Der Kirchenvorstand kann weitere Mitglieder berufen.

3 Die Amtszeit des Kirchenvorstandes beträgt regelmäßig sechs Jahre.

4 Das Nähere wird durch Kirchengesetz1 geregelt.

(5) 1 Die Mitglieder des Kirchenvorstandes haben ihre Entscheidung als Glieder der Gemeinde

Jesu Christi allein in der Bindung an Gottes Wort und in der Treue gegen Bekenntnis

und Ordnungen der Kirchengemeinde und Kirche zu treffen und sind an keinerlei

sonstige Weisungen gebunden.

2 Sie versehen ihre einzelnen Dienste nach den Beschlüssen des Kirchenvorstandes.

(6) Bei ihrer Einführung werden die gewählten und berufenen Mitglieder des Kirchenvorstandes

wie folgt verpflichtet: „Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, den mir anvertrauten

Dienst sorgfältig und treu zu tun in der Bindung an Gottes Wort gemäß dem

Bekenntnis und nach den Ordnungen unserer Kirche und unserer Gemeinde.“

(7) Der Kirchenvorstand wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden

sowie eine Stellvertretung.

 

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